Ausstellung zeigt Sieger des Prix Lignum

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Vom 14. bis 28. November 2016 sind die Siegerprojekte des Prix Lignum der Preisregion Nord an der ETH Zürich im Hönggerberg ausgestellt. Am Mittwoch, 16. November, 17 Uhr wird die Ausstellung im Rahmen der Schlussveranstaltung für den Prix Lignum 2015 eröffnet.

Der Prix Lignum will zukunftsweisende Arbeiten mit Holz bekannt machen und dadurch fördern. Der Preis wurde Ende September 2015 zum dritten Mal nach 2009 und 2012 in der Schweiz verliehen. Der Wettbewerb 2015 stand unter dem Patronat von Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann. Zugelassen waren alle Arten von Objekten –  vom Stuhl bis zur Sporthalle. Zwek Voraussetzungen mussten jedoch erfüllt werden: Zum einen musste der Standortin der Schweiz oder im Fürstentum Liechtenstein sein, zum anderen musste das Werk bereits realisiert worden sein, und zwar zwischen Januar 2011 und Februar 2015.

Alle eingereichten Projekte zum Prix Lignum 2015 werden auf der Homepage prixlignum.ch präsentiert

 Zürich als Sinnbild urbanen Bauens

Die Stadt Zürich hat als Schlusspunkt der Wanderausstellung zum Prix Lignum 2015 eine ganz besondere Bedeutung. Denn die Limmatstadt ist  einer der Hotspots des neuen urbanen Bauens mit Holz. Zahlreiche wegweisende Holzbauten sind in den vergangenen Jahren hier entstanden. Beispiele dafür sind das Dach des Elefantenparks im Zoo oder das Tamedia-Gebäude von Shigeru Ban.

Neue Ansätze

An der ETH Zürich forschen die Experten an neuen Ansätzen für den Holzbau der Zukunft. Auf dem Hönggerberg begeistern zwei innovative Holzbauten die Insider: Das mit Laubholz konstruierte „House of Natural Resources“  sowie das robotisch gefertigte Dach des „Arc-Tec-Lab“.

Bild © Hannes Henz, Zürich/Prix Lignum 2015

Bild © Hannes Henz, Zürich/Prix Lignum 2015

Drei Holzbauten zum Erleben

Ende November macht die Ausstellung der Preisregion Nord (Kantone AG, BL, BS, SH, SO, ZH) an der ETH Zürich auf dem Hönggerberg Station.  Alle 106 in der Region Nord eingereichten Projekte sind in der Ausstellung zu sehen. Außerdem sind die drei nationalen Gewinner und die zwei Laubholzpreisträger vor Ort. Am Mittwoch, 16. November, findet um 17 Uhr die Vernissage der Ausstellung im HPH Gebäude auf dem Hönggerberg statt. Anschließend gibt es  eine Tour durch das Gelände der ETH mit verschiedenen Anlaufpunkten.

  • Arch-Tec-Lab: Thomas Wehrle, Vize-Direktor Erne AG Holzbau, stellt das ETH-House of Natural Resources vor (Laubholzpreis Prix Lignum 2015). Vorstellung durch Prof. Dr. Andrea Frangi, Institut für Baustatik und Konstruktion; Restaurant Bellavista: Erläuterungen zum Gastro-Pavillon durch Marceline Ruckstuhl, dipl. Arch. ETH, Tuñón & Ruckstuhl Architekten GmbH SIA.

Für die Teilnahme ist eine Anmeldung per E-Mail nötig: info@prixlignum.ch

Öffnungszeiten und Ort der Ausstellung: Montag, 14. November, bis Montag, 28. November 2016: Montag bis Freitag, 7 bis 20 Uhr, Samstag geschlossen. ETH Zürich-Hönggerberg HPH Gebäude, Halle D6 Joseph-von-Deschwanden-Platz 1, 8093 Zürich

 

Informationen zum Prix Lignum 2015

Der Prix Lignum 2015 wurde auf nationaler Ebene am 24. September 2015 in Bern vergeben. Am 25. September folgten die regionalen Preisverleihungen in den fünf Preisregionen.  437 Arbeiten wurden eingereicht, aufgeteilt auf fünf Regionen der Schweiz: West (103 Eingaben), Mitte (53), Nord (106), Ost (88), Zentrum inklusive Tessin (87). Pro Region legte eine Jury je einen ersten, zweiten und dritten  Rang, zwischen vier und zehn Anerkennungen und in der Region Nord ausnahmsweise zwei Würdigungen fest.

Aus den Rängen der Regionen kürte die nationale Jury Gold, Silber und Bronze sowie zwei Laubholzpreisgewinner.  In den aus sechs Personen bestehenden Jurys arbeiteten unabhängige, jeweils aus anderen Regionen stammende Fachleute aller vorkommenden Disziplinen mit. Sie studierten die Arbeiten sorgfältig, inspizierten eine nähere Auswahl vor Ort und nahmen die Jurierung und Prämierung vor. Wie schon beim Prix Lignum 2009 und 2012 war Peter Eberhard, Architekt und emeritierter Professor an der Zürcher Hochschule der Künste, als Jurypräsident tätig.

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