Bauwerke

Bundeshaus in Bern: Politik, Architektur und Schweizer Geschichte

Das Bundeshaus prägt das Zentrum von Bern und bildet den wichtigsten Schauplatz der Schweizer Bundespolitik. Unter der markanten Kuppel tagen Nationalrat und Ständerat, während in den Seitenflügeln Teile der Landesregierung und der Bundesverwaltung untergebracht sind. Zugleich ist der Gebäudekomplex ein kunstvolles nationales Denkmal, dessen Architektur die sprachliche, geografische und kulturelle Vielfalt der Schweiz sichtbar machen soll. Ein Rundgang führt vom belebten Bundesplatz durch die monumentale Kuppelhalle bis zu den beiden Ratssälen. Kostenlose Führungen ermöglichen ausserhalb der Sessionen einen Blick hinter die Fassade. Auch ohne Innenbesichtigung lohnt sich der Besuch: Die Bundesterrasse eröffnet eine weite Aussicht über die Aare, die Berner Quartiere und bei klarer Sicht bis zu den Gipfeln des Berner Oberlands.

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Kapellbrücke in Luzern: Wahrzeichen mit bewegter Geschichte

Die Kapellbrücke mit dem achteckigen Wasserturm ist das bekannteste Wahrzeichen der Stadt Luzern und eines der meistfotografierten Motive der Schweiz. Die überdachte Holzbrücke führt diagonal über die Reuss und verbindet mittelalterliche Baugeschichte mit einem aussergewöhnlichen Bilderzyklus aus dem 17. Jahrhundert. Hinter der malerischen Fassade verbirgt sich eine bewegte Geschichte. Die Brücke war Teil der Stadtbefestigung, wurde mehrmals verkürzt und 1993 durch einen verheerenden Brand schwer beschädigt. Heute ist sie kostenlos und rund um die Uhr zugänglich. Leere Bildfelder und Brandspuren erinnern daran, dass ein Teil ihres historischen Bestands unwiederbringlich verloren ist.

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Muni Max: Warum er noch nicht in Andermatt steht

Vor einem Jahr war er kaum zu übersehen: Muni Max, der gewaltige Holzstier des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests 2025 in Mollis, wurde zu einem der meistfotografierten Wahrzeichen des Grossanlasses. Nach dem Fest sollte der 182 Tonnen schwere Koloss im Kanton Uri eine neue Heimat erhalten und als «Max der Uristier» auf dem Nätschen oberhalb von Andermatt wieder aufgebaut werden. Doch Ende August 2026 steht Max noch immer nicht dort. Stattdessen lagern seine Einzelteile seit Monaten in Erstfeld. Der Grund ist keine einzelne Panne, sondern eine Kombination aus Baurecht, Standortfragen, Finanzierung, Sicherheitsanforderungen, Einsprachen und wachsendem politischem Widerstand.

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Historisches Baar entdecken: Denkmaltage bieten Führungen, Archäologie und Einblicke

Am 12. und 13. September finden die Europäischen Tage des Denkmals statt. Das Amt für Denkmalpflege und Archäologie des Kantons Zug setzt den diesjährigen kantonalen Schwerpunkt in Baar. Zahlreiche Führungen, Rundgänge und Einblicke hinter sonst verschlossene Türen laden dazu ein, historische Orte neu zu entdecken. An den schweizweit stattfindenden Tagen des Denkmals öffnen zahlreiche historische Orte ihre Türen und laden dazu ein, ihre Geschichte, ihre Bedeutung und die Herausforderungen ihres Erhalts kennenzulernen. „Baudenkmäler verbinden Vergangenheit und Gegenwart. Sie schaffen Identität und tragen wesentlich zur Qualität unserer gebauten Umwelt bei“, sagt Karin Artho, Leiterin des Amts für Denkmalpflege und Archäologie.

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Denkmalgeschützte Immobilie kaufen: Chancen, Risiken und Abklärungen vor dem Kauf

Knarrende Dielen, alte Beschläge, handwerklich gefügte Balken und eine Fassade, die seit Generationen zum Ortsbild gehört: Ein denkmalgeschütztes Haus kann sofort begeistern. Beim Besichtigungstermin entsteht schnell das Bild vom künftigen Zuhause. Doch gerade bei einem Baudenkmal reicht ein gutes Bauchgefühl nicht aus. Kaufinteressenten übernehmen ein Gebäude mit Geschichte, besonderen Qualitäten und verbindlichen Rahmenbedingungen. Wer diese vor der Unterschrift kennt, kann Chancen und Aufwand realistisch beurteilen. Entscheidend ist nicht allein, ob das Haus «unter Denkmalschutz» steht. In der Schweiz unterscheiden sich Begriffe, Verfahren und Zuständigkeiten je nach Kanton und Gemeinde. Ein Inventareintrag, eine Schutzverfügung, ein Schutzvertrag oder eine Lage in einem geschützten Ortsbild können unterschiedliche Folgen haben. Dieser Ratgeber zeigt, welche Dokumente Sie einsehen sollten, wie Sie den baulichen Zustand prüfen lassen und welche Fragen zu Umbau, Energie, Finanzierung und Unterhalt vor dem Kauf geklärt gehören.

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Kalkputz im Altbau: Vorteile, Eigenschaften und worauf Sie bei der Sanierung achten sollten

Wer in einem Altbau eine Wand öffnet, entdeckt oft ein vielschichtiges Stück Baugeschichte: Ziegel, Naturstein, Fachwerk, alte Mörtel und Putze, die seit Jahrzehnten zusammenarbeiten. Wird dieses Gefüge mit einer harten oder stark abdichtenden Schicht überdeckt, können neue Schäden entstehen. Kalkputz rückt deshalb wieder in den Blick. Er lässt sich an viele historische Konstruktionen anpassen, kann Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben und bewahrt den handwerklichen Charakter alter Räume. Doch Kalkputz ist weder für jede Wand geeignet noch eine Sanierung gegen jede Form von Nässe. Entscheidend sind die Art des Kalks, der vorhandene Untergrund und die Ursache möglicher Schäden. Dieser Ratgeber erklärt, was den traditionellen Baustoff auszeichnet, wo seine Grenzen liegen und welche Fragen Sie vor einer Altbausanierung klären sollten.

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Denkmalschutz Schweiz: Wann ist ein Gebäude denkmalgeschützt?

Ein reich verziertes Bürgerhaus aus dem 18. Jahrhundert wirkt auf den ersten Blick wie ein typisches Denkmal. Doch auch eine Arbeitersiedlung, ein Schulhaus aus den 1960er-Jahren oder eine unscheinbare Werkhalle kann schutzwürdig sein. Umgekehrt wird ein altes Gebäude nicht automatisch zum Baudenkmal. Entscheidend ist, welche Geschichte es erzählt und wie viel davon noch ablesbar ist. Ob ein Bauwerk als Denkmal gilt, hängt von mehreren Kriterien ab. Fachstellen untersuchen seine historische, architektonische, technische und gesellschaftliche Bedeutung. Auch die erhaltene Bausubstanz, die Stellung im Ortsbild und die Seltenheit eines Gebäudetyps spielen eine Rolle. Erst die Gesamtbewertung zeigt, ob ein öffentliches Interesse an der Erhaltung besteht.

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Statiker in der Schweiz: Aufgaben, Ausbildung und Verantwortung im Bauwesen

Ob Wohnhaus, Brücke oder Bahnhof: Jedes Bauwerk muss sein eigenes Gewicht tragen und zusätzlichen Belastungen standhalten. Schnee drückt auf das Dach, Wind wirkt auf die Fassade, Menschen bewegen sich über Decken und manchmal erschüttert ein Erdbeben den Untergrund. Statikerinnen und Statiker sorgen dafür, dass daraus keine Gefahr entsteht. Der Beruf verbindet Mathematik, Physik und räumliches Denken mit sehr praktischen Fragen. Wie dick muss eine Decke sein? Wo werden Stützen benötigt? Hält ein bestehendes Dach zusätzliche Solarmodule aus? Und lässt sich eine tragende Wand entfernen, ohne das Gebäude zu schwächen?

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Aussentreppen aus Stein oder Beton ausbessern: Schäden dauerhaft reparieren

Abgeplatzte Kanten, lockere Steinplatten und ausgewaschene Fugen sehen nicht nur ungepflegt aus. Sie können zu gefährlichen Stolperstellen werden und Wasser in die Treppenkonstruktion eindringen lassen. Kleine Schäden lassen sich häufig selbst ausbessern. Bei beweglichen Rissen, rostender Bewehrung oder einem instabilen Unterbau ist dagegen Fachwissen gefragt. Aussentreppen sind Regen, Frost, Hitze und teilweise auch Tausalz ausgesetzt. Eine Reparatur hält deshalb nur, wenn das verwendete Material zum Untergrund passt und die Ursache des Schadens beseitigt wird. Einfach etwas Mörtel über eine bröckelnde Stelle zu streichen, reicht selten aus.

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Risse im Aussenputz: Schäden richtig beurteilen und dauerhaft schliessen

Ein feiner Strich neben dem Fenster kann ein oberflächlicher Putzriss sein. Ein breiter, wachsender Riss deutet dagegen möglicherweise auf Bewegungen im Mauerwerk hin. Wer einfach Spachtelmasse darüberzieht, beseitigt deshalb oft nur das sichtbare Symptom. Für eine dauerhafte Reparatur muss zuerst geklärt werden, woher der Riss kommt. Auch kleine Schäden verdienen Aufmerksamkeit. Durch offene Risse kann Regenwasser in den Putzaufbau eindringen. Frost, Feuchtigkeit und Temperaturwechsel vergrössern den Schaden mit der Zeit. Dieser Ratgeber erklärt, welche Rissbilder typisch sind, wann ein Fachbetrieb gefragt ist und wie sich stabile, oberflächliche Risse fachgerecht schliessen lassen.

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Kanton Wallis: Berge, Architektur, Denkmäler und historische Dörfer entdecken

Das Wallis wird gern auf Matterhorn, Gletscher und Wintersport reduziert. Doch der lang gezogene Alpenkanton besitzt ebenso eindrucksvolle Altstädte, Burgen, barocke Repräsentationsbauten und Dörfer, deren historische Struktur bis heute erkennbar ist. Dazu kommen Rebterrassen, Suonen und Trockenmauern – Bauwerke, die ganze Landschaften geprägt haben. Ende 2024 lebten 371’288 Menschen im Wallis. Der Kanton erstreckt sich über 5’224,8 Quadratkilometer und umfasst seit Anfang 2026 insgesamt 122 Gemeinden. Zwischen dem Genfersee, dem Rhonegletscher und den höchsten Bergen der Schweiz treffen französische und deutsche Sprache, mediterran wirkende Kulturlandschaften und hochalpine Lebensräume aufeinander.

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Bauversicherungen in der Schweiz: Welcher Schutz Bauherren wirklich absichert

Ein Wassereinbruch beschädigt den Rohbau. Die Baugrube verursacht Risse am Nachbarhaus. Oder ein Sturm zerstört bereits montierte Bauteile. Solche Ereignisse können ein Bauprojekt erheblich verteuern. Doch nicht jede Bauversicherung deckt dasselbe Risiko – und je nach Kanton gelten unterschiedliche Vorgaben. Wer neu baut, umbaut oder umfassend saniert, sollte den Versicherungsschutz deshalb vor Baubeginn klären. Besonders wichtig sind die Bauwesenversicherung, die Bauherrenhaftpflicht und die kantonal geregelte Gebäude- beziehungsweise Bauzeitversicherung. Welche weiteren Deckungen sinnvoll sind, hängt vom Projekt ab.

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Modern bauen und sicher wohnen: Die besten Tipps für Eigentümer und Bauherren

Wer heute ein Haus baut, umbaut oder umfassend saniert, steht vor zahlreichen Entscheidungen. Moderne Bauweisen, steigende Energieanforderungen, intelligente Haustechnik und nachhaltige Materialien eröffnen neue Möglichkeiten, verlangen aber auch eine sorgfältige Planung. Wer frühzeitig die richtigen Weichen stellt, spart langfristig Kosten, erhöht den Wohnkomfort und steigert den Wert seiner Immobilie. Dieser Ratgeber zeigt, worauf Eigentümer und Bauherren bei einem modernen Bauprojekt besonders achten sollten – von der Planung über die Energieeffizienz bis hin zur Smart-Home-Technologie.

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Kanton Luzern erleben: Sehenswürdigkeiten, Natur, Kultur, Genuss und Ausflüge

Im Kanton Luzern liegen städtische Kultur, Seenlandschaften, voralpine Berge und bäuerlich geprägte Regionen ungewöhnlich nahe beieinander. Morgens führt der Weg durch die Gassen der Luzerner Altstadt, am Nachmittag durch ein Hochmoor im Entlebuch – und dazwischen bleibt Zeit für eine Schifffahrt, ein Schloss oder ein überraschend modernes Museum. Wer Luzern nur auf Kapellbrücke, Vierwaldstättersee und Pilatus reduziert, sieht deshalb lediglich den bekanntesten Ausschnitt. Der Kanton reicht von den dicht besiedelten Gemeinden rund um die Hauptstadt bis ins ländliche Seetal, an den Sempachersee, ins Luzerner Hinterland und in die Bergwelt des Entlebuchs.

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Kanton Bern im Porträt: Sehenswürdigkeiten, Natur, Wirtschaft und Ausflugsziele

Kaum ein anderer Schweizer Kanton wechselt sein Gesicht so häufig wie Bern. Zwischen den französischsprachigen Höhen des Berner Juras und den vergletscherten Gipfeln des Oberlands liegen die Bundesstadt, alte Marktorte, Industriestandorte, Weinberge, Bauernland und drei grosse Seenlandschaften. Wer Bern nur mit Bundeshaus, Bär und Berner Oberland verbindet, kennt deshalb erst einen Teil der Geschichte. Der Kanton ist zugleich politisches Zentrum, grösster Industriekanton der Schweiz, zweisprachiger Lebensraum und eine der vielfältigsten Ferienregionen des Landes.

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Kanton Waadt: Faszinierende Vielfalt zwischen Römerstädten, Weinbergen, Alpen und Hightech

Im Kanton Waadt liegen eine römische Hauptstadt, ein weltberühmtes Wasserschloss, steile Weinbergterrassen, traditionsreiche Uhrenmanufakturen und eine der führenden technischen Hochschulen Europas erstaunlich nah beieinander. Wer den französischsprachigen Kanton auf Lausanne und Montreux reduziert, verpasst einen grossen Teil seiner Geschichte und seiner wirtschaftlichen Bedeutung. Waadt reicht vom Genfersee über den Jura bis in die Alpen und verbindet dicht besiedelte Städte mit landwirtschaftlich geprägten Regionen, alten Industriestandorten und internationaler Forschung.

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Vom Aussterben bedroht: Das Handwerk hinter der Schweizer Denkmalpflege

Ein Steinmetz, der einen Bruchstein exakt so dreht, dass er ohne einen Tropfen Mörtel für Jahrhunderte hält. Eine Handwerkerin, die weiss, welcher Fels sich wie ein Puzzleteil in die Lücke einer jahrhundertealten Mauer fügt. Solches Wissen wird nicht in Büchern weitergegeben, sondern von Hand zu Hand – und genau das macht es so verletzlich. Was passiert, wenn niemand mehr da ist, der es lernen will? Die Schweiz hat auf diese Frage eine offizielle Antwort: die „Liste der lebendigen Traditionen“. Ein guter Teil davon betrifft ausgerechnet jene Fertigkeiten, ohne die viele historische Bauwerke im Land längst nicht mehr stehen würden.

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Alte Schätze fürs Baudenkmal: Wie historische Bauteillager wertvolle Details retten

Eine alte Tür ist selten einfach nur eine Tür. Ihre Beschläge, Gebrauchsspuren und Proportionen erzählen von früheren Bewohnern, regionalem Handwerk und vergangenen Wohngewohnheiten. Geht ein historisches Gebäude verloren oder lässt sich ein Bauteil nicht mehr am ursprünglichen Ort erhalten, beginnt deshalb manchmal eine ungewöhnliche Reise. Fenster, Böden, Kacheln oder Türgriffe landen nicht im Abfall, sondern in einem historischen Bauteillager.

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