Inselhopping in Griechenland: Fähren, Reisezeiten und Routenkombinationen

Griechisches Inselhopping klingt nach spontanen Tagen zwischen Fähren, kleinen Häfen und wechselnden Stränden. Damit aus dieser Freiheit keine Reise aus verpassten Anschlüssen und unnötigen Umwegen wird, braucht die Route dennoch eine klare Grundstruktur. Griechenlands Inselwelt verteilt sich auf mehrere Gruppen mit sehr unterschiedlichen Verkehrsnetzen. Wer benachbarte Inseln kombiniert, genügend Zeit pro Station einplant und Fährverbindungen vor der Buchung der Unterkünfte prüft, kann mehrere sehr unterschiedliche Reiseziele verbinden, ohne einen grossen Teil der Ferien auf Transfers zu verbringen. Besonders die Kykladen eignen sich für klassische Inselkombinationen, doch auch Dodekanes, Saronische Inseln, Sporaden und Ionische Inseln bieten passende Routen. Entscheidend ist weniger die Zahl der besuchten Inseln als deren logische Verbindung. Fahrpläne sind saisonabhängig und können wegen Wetter, Streiks oder betrieblichen Änderungen angepasst werden. Eine gute Route berücksichtigt deshalb neben den geplanten Überfahrten auch Reserven vor wichtigen Rückflügen.

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Hotelzimmer akustisch optimieren: Ruhe als unterschätzter Qualitätsfaktor

Ein gutes Hotelzimmer wird meist über Bettkomfort, Licht, Materialien und Ausstattung wahrgenommen. Akustik fällt dagegen häufig erst auf, wenn sie nicht funktioniert: Gespräche aus dem Nachbarzimmer, rollende Koffer im Korridor, zufallende Türen, Verkehrslärm oder eine hörbare Lüftung können Erholung empfindlich stören. Gerade weil das Gästezimmer Rückzugs- und Schlafraum zugleich ist, gehört akustischer Komfort zu den grundlegenden Qualitätsmerkmalen eines Hotels. Akustische Optimierung bedeutet dabei mehr als textile Oberflächen oder Wandpaneele. Im Hotelzimmer steht vor allem die Schalldämmung zwischen Zimmern, Korridor, Fassade und technischen Anlagen im Mittelpunkt. Hinzu kommen Körperschall und Trittschall, Geräusche aus Sanitärinstallationen sowie die Frage, wie ruhig das Zimmer selbst klingt. Gute Lösungen entstehen deshalb aus Architektur, Haustechnik, Innenausbau und Betrieb – möglichst bereits in der Planung.

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Bodenplatten richtig ausführen: Untergrund, Bewehrung, Betonage und Abdichtung

Eine Bodenplatte übernimmt weit mehr als die sichtbare Last des Gebäudes. Sie verteilt Kräfte in den Baugrund, bildet die Basis für Wände und Stützen und ist Teil des Schutzes gegen Feuchtigkeit aus dem Erdreich. Fehler im Untergrund, verschobene Bewehrungen oder mangelhaft abgedichtete Fugen lassen sich nach der Betonage nur mit grossem Aufwand beheben. Eine fachgerechte Ausführung beginnt deshalb mit Baugrund und Planung, lange bevor der erste Beton auf die Baustelle gelangt. Aufbau und Dimensionierung einer Bodenplatte richten sich nach Gebäude, Tragwerk, Untergrund, Grundwasser, Nutzung und Abdichtungskonzept. Allgemeine Musteraufbauten können diese projektspezifische Planung nicht ersetzen. Geotechniker, Bauingenieure, Fachplaner und ausführende Unternehmen müssen ihre Angaben früh koordinieren, damit Tragwirkung, Gebäudetechnik, Wärmeschutz und Feuchteschutz zusammenpassen.

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Bibliotheken als öffentliche Räume: Architektur zwischen Ruhe, Austausch und Mediennutzung

Bibliotheken sind längst mehr als Gebäude für Bücherregale und Ausleihtheken. Öffentliche und wissenschaftliche Bibliotheken verbinden heute konzentriertes Lesen mit Gruppenarbeit, Veranstaltungen, digitaler Recherche und informellen Begegnungen. Damit diese unterschiedlichen Nutzungen gleichzeitig funktionieren, muss die Architektur Gegensätze ordnen: stille Arbeitsplätze brauchen Abstand zu Gesprächszonen, technische Infrastruktur darf den Raum nicht dominieren und offene Bereiche müssen Orientierung schaffen, ohne jede Aktivität akustisch miteinander zu vermischen. Wie gross diese Spannweite inzwischen ist, zeigen auch Schweizer Nutzungsdaten. 2024 besuchten rund 42 Prozent der Bevölkerung mindestens einmal eine Bibliothek oder Mediathek. Gedruckte Bücher und andere physische Medien bleiben wichtig, gleichzeitig werden Räume zum Lernen, Arbeiten, Entspannen, für Veranstaltungen und für den Internetzugang genutzt. Architektur wird dadurch selbst zu einem Teil des bibliothekarischen Angebots: Sie entscheidet mit darüber, ob Ruhe, Austausch und unterschiedliche Medienformen nebeneinander Platz finden.

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Modulares Bauen ohne Einheitslook: So schafft das Raster echte Gestaltungsfreiheit

Modulares Bauen verlagert wesentliche Entscheidungen und Arbeitsschritte von der Baustelle in die Planung und Produktion. Tragwerk, Raumabmessungen, Gebäudetechnik und Anschlüsse werden früh aufeinander abgestimmt, damit Elemente oder ganze Raumzellen im Werk präzise gefertigt werden können. Das beschleunigt die Montage und verbessert die Planbarkeit. Gestalterische Qualität entsteht jedoch nur, wenn das System als architektonisches Werkzeug verstanden wird. Hinter dem Begriff stehen unterschiedliche Bauweisen. Manche Projekte bestehen aus dreidimensionalen Raummodulen, andere aus vorgefertigten Wand-, Decken- und Fassadenelementen. Hybride Konzepte kombinieren industrielle Bauteile mit konventionell errichteten Gebäudeteilen. Entscheidend ist deshalb nicht, ob ein Gebäude modular genannt wird, sondern wie konsequent Raster, Schnittstellen, Produktion, Transport und spätere Nutzung zusammenpassen.

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Orientierung in grossen Gebäuden: Was klare Wege, Licht und Signaletik leisten

In Bahnhöfen, Spitälern, Verwaltungsbauten, Hochschulen und Einkaufszentren entscheidet sich oft schon in den ersten Sekunden, ob ein Gebäude verständlich wirkt. Ein klar erkennbarer Eingang, übersichtliche Raumfolgen und gut platzierte Orientierungspunkte vermitteln Sicherheit. Muss dagegen an jeder Kreuzung nach einem Schild gesucht werden, liegt das Problem meist tiefer als bei der Signaletik. Gute Orientierung beginnt deshalb lange vor der Gestaltung von Wegweisern. Grundriss, Blickachsen, Licht, Farben, Materialien und vertikale Erschliessung bilden gemeinsam ein räumliches Leitsystem. Beschriftungen und digitale Hilfen ergänzen diese Architektur, können einen unübersichtlichen Entwurf aber nur begrenzt korrigieren.

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Architekturwettbewerbe: Aufgabenstellung, Juryprozess und überzeugende Beiträge

Architekturwettbewerbe machen unterschiedliche Antworten auf dieselbe Bauaufgabe vergleichbar. Ihr Wert entsteht aus dem Zusammenspiel einer präzisen Aufgabenstellung, eines fairen Verfahrens und eigenständiger Entwürfe. Ein überzeugender Beitrag verbindet die Idee für einen Ort mit funktionierenden Räumen, einer plausiblen Konstruktion und einer verständlichen Darstellung. Damit dieser Vergleich gelingt, müssen die Spielregeln ebenso klar sein wie die Erwartungen an das spätere Gebäude. Die Qualität eines Wettbewerbs entscheidet sich deshalb lange vor der ersten Planskizze. Die Bauherrschaft muss den Bedarf klären, das passende Verfahren wählen und die entscheidenden Fragen benennen. Das Planungsteam wiederum muss erkennen, welche Anforderungen verbindlich sind und wo gestalterischer Spielraum besteht. Die Jury führt diese Perspektiven zusammen und begründet, weshalb ein Entwurf die Aufgabe besonders schlüssig beantwortet.

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Innenhöfe planen: Belichtung, Begrünung, Erschliessung und gemeinschaftliche Nutzung

Ein gut geplanter Innenhof bringt Tageslicht in tiefe Grundrisse, verbessert das Mikroklima und schafft einen geschützten Freiraum. Damit diese Qualitäten tatsächlich entstehen, müssen Gebäudeform, Bepflanzung, Wege, Regenwassermanagement und Nutzung früh aufeinander abgestimmt werden. Wird der Hof erst am Ende als Restfläche behandelt, bleiben meist weder genügend Wurzelraum noch überzeugende Aufenthaltsbereiche. Die Planung verlangt deshalb eine klare Vorstellung davon, wer den Innenhof nutzt und welche Aufgaben er übernimmt. Ein kleiner Lichthof folgt anderen Regeln als eine gemeinschaftliche Anlage zwischen mehreren Wohnhäusern. Entscheidend ist die Balance zwischen Offenheit und Schutz, Bewegung und Aufenthalt sowie gestalterischem Anspruch und dauerhaft tragbarem Unterhalt.

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Balkone nachträglich anbauen: Konstruktionen, Anschlüsse und Planungsschritte

Ein nachträglich angebauter Balkon erweitert eine Wohnung um einen geschützten Aussenbereich und verändert zugleich Tragwerk, Fassade und Erscheinungsbild des Gebäudes. Damit aus der gewünschten Zusatzfläche kein konstruktives oder bauphysikalisches Problem entsteht, müssen Lastabtragung, Fundamente, Fassadenanschlüsse, Balkontüren, Entwässerung und Absturzsicherung zusammen geplant werden. Die passende Lösung hängt wesentlich vom Bestand und vom verfügbaren Raum vor der Fassade ab. Ein Balkonanbau ist deshalb kein isolierter Metallbauauftrag. Architektur, Bauingenieurwesen, Gebäudehülle, Brandschutz und Bewilligungsverfahren greifen unmittelbar ineinander. Besonders bei Mehrfamilienhäusern kommen die Interessen der Eigentümerschaft, bestehende Mietverhältnisse und ein Bauablauf bei bewohntem Gebäude hinzu.

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Bauen & Modernisieren 2026: Vier Tage frischer Ideen für das Eigenheim in Zürich

Vom 17. bis 20. September 2026 wird die Messe Zürich zum Treffpunkt für Eigenheimbesitzer, Bauherren und Fachleute: Die 55. Bauen & Modernisieren präsentiert aktuelle Lösungen rund um Bauen, Sanieren, Wohnen und Energie. Während vier Messetagen zeigen rund 140 Aussteller ihre Produkte, Dienstleistungen und Innovationen. Ergänzt wird die Ausstellung durch etwa 40 Fachvorträge und mehrere thematische Foren.

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Metallbau rund ums Haus: Geländer, Treppen und Vordächer nach Mass

Geländer sichern Balkone und Treppen, Vordächer schützen Eingänge, Aussentreppen erschliessen unterschiedliche Ebenen. Damit solche Metallbauteile dauerhaft funktionieren, müssen Gestaltung, Tragwerk, Korrosionsschutz und Anschlüsse zusammenpassen. Die Planung beginnt deshalb beim Gebäude und seiner Nutzung: Ein Geländer vor einer Familienwohnung stellt andere Anforderungen als eine Absturzsicherung in einem selten betretenen Bereich. Massgefertigte Lösungen lassen sich auf bestehende Fassaden, schwierige Grundstücke und individuelle architektonische Vorstellungen abstimmen. Entscheidend sind eine fachgerechte Bemessung, geeignete Werkstoffe und eine Montage, bei der Feuchtigkeit, Wärmebrücken und die Beschaffenheit des Untergrunds berücksichtigt werden. Auch der spätere Unterhalt gehört bereits in die Planung.

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Stadion Wankdorf in Bern: Fussballgeschichte, Architektur und Heimat von YB

Das Stadion Wankdorf gehört zu den geschichtsträchtigsten Sportorten der Schweiz. Auf diesem Gelände wurde 1954 ein Fussballweltmeister gekürt, der BSC Young Boys feierte hier nationale Erfolge, und Generationen von Berner Fussballfans verbanden den Namen Wankdorf mit grossen Spielen, gemeinsamen Ritualen und persönlichen Erinnerungen. Das heutige Stadion nahm 2005 den Betrieb auf und bietet bei Fussballspielen 31’500 Zuschauern Platz. Es steht am Standort seiner berühmten Vorgängerbauten, ist jedoch ein eigenständiges modernes Bauwerk. Seine Architektur verbindet eine kompakte Fussballarena mit Energiegewinnung, Gastronomie, Handel, Arbeitsplätzen und Veranstaltungsräumen.

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Majestätisch über Bellinzona: Drei Burgen als UNESCO-Welterbe im Herzen des Tessins

Über Bellinzona wachen drei Burgen, doch ihre Geschichte lässt sich nicht getrennt erzählen. Castelgrande, Montebello und Sasso Corbaro bildeten zusammen mit der Stadtmauer und der Murata ein Verteidigungssystem, das den Weg durch das Tessintal kontrollierte. Seit 2000 gehört die Anlage zum UNESCO-Welterbe. Jede Burg hat dabei ihren eigenen Charakter: Castelgrande wächst förmlich aus dem Felsen über der Altstadt, Montebello zeigt mit Graben und mehreren Mauerringen klassische mittelalterliche Wehrarchitektur, während Sasso Corbaro als kompakter Bau weit oben am Hang steht. Zusammen erzählen sie von Handel, Macht und dem Kampf um die wichtigen Wege durch die Alpen.

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Besprechungsräume ausstatten: Möbel, Medientechnik und Raumakustik

Ein guter Besprechungsraum unterstützt Entscheidungen, konzentrierte Gespräche und hybride Zusammenarbeit, ohne selbst zum Thema zu werden. Dafür müssen Möblierung, Bild und Ton, Licht, Lüftung sowie Akustik als zusammenhängendes System geplant werden. Ein teurer Bildschirm gleicht weder einen halligen Raum noch eine ungünstige Sitzordnung aus. Unternehmen gewinnen deshalb mehr durch ein präzises Nutzungsprofil als durch eine lange Einkaufsliste. Teilnehmerzahl, Sitzungsdauer, Vertraulichkeit, Arbeitsformen und technische Plattformen bestimmen, welche Ausstattung tatsächlich trägt. Der folgende Leitfaden ordnet die wichtigsten Entscheidungen ein und zeigt, wie sich Fehlkäufe, Medienbrüche und spätere Umbauten vermeiden lassen.

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Dachwohnung einrichten: Schrägen, Licht und niedrige Zonen nutzen

Dachwohnungen besitzen einen eigenen räumlichen Charakter: Schrägen verändern die nutzbare Höhe, Dachfenster lenken das Tageslicht und niedrige Randbereiche verlangen andere Lösungen als gewöhnliche Zimmerwände. Eine gelungene Einrichtung arbeitet mit diesen Besonderheiten. Hohe Zonen übernehmen Laufwege und Arbeitsplätze, während Flächen unter den Schrägen als Stauraum, Sitzbereich oder ruhiger Rückzugsort dienen. Entscheidend ist eine Planung, die Raumhöhe, Licht, Möblierung und sommerlichen Wärmeschutz gemeinsam betrachtet. Niedrige Möbel, massgefertigte Einbauten und eine mehrstufige Beleuchtung können schwierige Winkel sinnvoll erschliessen. Bei Veränderungen an Dach, Dämmung, Fenstern oder tragenden Bauteilen müssen jedoch Bauphysik, Brandschutz und kantonale beziehungsweise kommunale Vorschriften fachlich geprüft werden.

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Wohnküche gestalten: Kochen, Essen und Zusammensein gut verbinden

Eine Wohnküche vereint Lebensmittelzubereitung, Mahlzeiten und gemeinsames Beisammensein in einem zusammenhängenden Raum. Damit Offenheit im Alltag tatsächlich funktioniert, müssen Arbeitswege, Stauraum, Essplatz, Beleuchtung, Lüftung und Akustik aufeinander abgestimmt sein. Die Planung beginnt deshalb bei den täglichen Abläufen und nicht bei der Auswahl von Fronten oder Farben. Eine gute Raumaufteilung hält den Kochbereich übersichtlich, lässt Verkehrswege frei und schafft zugleich einen angenehmen Aufenthaltsort. Kücheninsel, Esstisch oder Sitzbank können die einzelnen Nutzungen verbinden und räumlich gliedern. Entscheidend bleibt, dass genug Bewegungsfläche vorhanden ist und Gerüche, Geräusche sowie herumstehende Geräte den Wohncharakter nicht dauerhaft beeinträchtigen.

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Altersgerechtes Wohnen vorbereiten: Komfort verbessern, bevor Einschränkungen entstehen

Altersgerechtes Wohnen beginnt idealerweise nicht erst dann, wenn Treppen, Schwellen oder eine Badewanne zum konkreten Hindernis werden. Viele Anpassungen erhöhen bereits heute den Wohnkomfort: gut beleuchtete Wege, leichtgängige Türen, eine bodenebene Dusche, ausreichend Bewegungsfläche und bequem erreichbarer Stauraum sind für viele Lebensphasen praktisch. Wer bei Renovationen und Neuanschaffungen früh auf Anpassbarkeit achtet, kann spätere Eingriffe vereinfachen und die Möglichkeit erhalten, länger selbständig im vertrauten Zuhause zu leben. Dabei muss eine Wohnung keineswegs wie eine Pflegeeinrichtung aussehen. Zukunftsfähige Lösungen bleiben häufig nahezu unsichtbar. Entscheidend sind Grundriss, Zugänglichkeit und die Frage, welche Bereiche bei veränderter Mobilität ohne grossen Umbau angepasst werden können. Das Bundesamt für Wohnungswesen nennt für hindernisfreies Wohnen drei grundlegende Prinzipien: Stufen vermeiden, ausreichende Durchgangsbreiten schaffen und genügend Bewegungsflächen vorsehen. Diese Punkte lassen sich bei vielen ohnehin geplanten Renovationen früh berücksichtigen.

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Offene Wohnräume zonieren: Bereiche schaffen, ohne neue Wände einzuziehen

Offene Grundrisse verbinden Küche, Essen, Wohnen und manchmal sogar Arbeiten in einem gemeinsamen Raum. Die Grosszügigkeit funktioniert jedoch nur, wenn trotz fehlender Wände klar erkennbar bleibt, wo eine Nutzung beginnt und die nächste endet. Möbelstellung, Teppiche, Beleuchtung, Farben und durchlässige Raumteiler können solche Bereiche definieren, ohne Blickachsen und Tageslicht unnötig zu unterbrechen. Eine gelungene Zonierung baut deshalb keine unsichtbaren Zimmer nach. Sie schafft unterschiedliche Schwerpunkte innerhalb eines zusammenhängenden Raums. Ein Sofa kann eine Grenze markieren, ein Teppich eine Sitzgruppe zusammenfassen und eine Pendelleuchte den Esstisch räumlich verankern. Entscheidend ist, dass die einzelnen Mittel dieselbe Raumordnung unterstützen, statt miteinander zu konkurrieren.

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